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Schulen spenden mehr als eintausend Hilfspakete

Schüler unterstützen Johanniter-Weihnachtstrucker

Auch in diesem Jahr sorgen zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Allgäu
durch ihr Engagement dafür, dass sich viele notleidende Kinder in Südosteuropa kurz
nach Weihnachten über ein Hilfspaket aus Deutschland freuen dürfen. Diese Woche
holten Michael Struck und seine Helfer mehr als 1.000 Pakete an verschiedenen
Schulen ab.

Michael Struck aus Unterthingau ist seit vielen Jahren leidenschaftlicher Johanniter und eine
der Triebfedern der Weihnachtstrucker-Aktion im Allgäu. Jahr für Jahr scheut er weder den
Zeitaufwand noch die Mühe, an Schulen in Kempten und im ganzen Allgäu Vorträge über
seine persönliche Erlebnisse in den Zielländern der Hilfsaktion zu halten und dann, kurz vor
Weihnachten, die gespendeten Pakete mit dem LKW direkt an den Schulen abzuholen. Er
sagt: „Es ist es jedes Jahr eine Freude zu sehen, wie sehr die Kinder und Jugendlichen am
schweren Schicksal der Kinder in unseren Zielregionen Anteil nehmen.“ Auch dieses Jahr
wurden mit Unterstützung der Eltern und Lehrer wieder viele Hilfspakete mit
Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem Kinderspielzeug für Familien in
Rumänien, Bosnien, Albanien, Bulgarien und der Ukraine liebevoll gepackt und gesammelt.
Zu den Schulen, die die Aktion teils seit vielen Jahren unterstützen, gehören unter anderem
das Allgäu Gymnasium, das Carl-von-Linde-Gymnasium, die Berufsschulen I und II und die
Maria Ward-Mädchenrealschule in Kempten sowie die Mittelschule in Sonthofen und einige
andere. Allein bei den genannten Schulen kamen heuer mehr als 700 Pakete zusammen.
„Rechnet man noch die gespendeten Päckchen der Kolpingsfamilien Rieder, Ebenhofen und
Obergünzburg mit insgesamt 400 Paketen hinzu, haben wir allein durch diese Spender fast
einen ganzen LKW voll“, freut sich Struck. Im Rahmen der großen Abholaktionen, die immer
ein besonderes Event darstellen, halfen auch dieses Mal wieder viele Schüler beim Verladen
der schweren Pakete. Michael Struck: „Das ist zwar anstrengend, aber auch immer eine
echte Gaudi.“

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