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Johanniter-Weihnachtstrucker im Allgäu

Foto: Tobias Grosser

Viele Aktionen und Events geplant

Am 24. November fiel der Startschuss für den Johanniter-Weihnachtstrucker. Die Sammelaktion läuft in diesem Jahr bis zum 16. Dezember. Bis dahin ist einiges geplant. Projektkoordinator Lukas Hildenbrand gibt einen Überblick.

Der Johanniter-Weihnachtstrucker spricht viele Menschen in der Region an. Um die Hilfsaktion noch sicht- und greifbarer zu machen, werden auch in diesem Jahr wieder Mitglieder der Johanniter-Jugend gemeinsam mit Regionaljugendleiter Michael Struck (dieser ist seit vielen Jahren selbst engagierter Weihnachtstrucker) samt einem Weihnachtstruck auf verschiedenen Weihnachtsmärkten im Allgäu gastieren. Am 8. Dezember und am 12. Dezember ist es beim Weihnachtsmarkt in Marktoberdorf so weit. Auch beim traditionellen Ballonstart in Sonthofen am 9. Dezember werden die jungen Leute wieder vor Ort sein, um über die Aktion zu informieren und Hilfspakete und Geldspenden entgegenzunehmen.

„Im gesamten Allgäu beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder rund 90 Kindergärten und Schulen an unserer großen Aktion“, freut sich Lukas Hildenbrand. „Hinzu kommen zahlreiche Firmen, Vereine und tausende Privatpersonen.“ Eine besondere Packaktion wird es unter anderem am 20. Dezember am Sportheim in Niederrieden (Landkreis Unterallgäu) geben. Dann sammeln örtliche Helfer ab 9 Uhr Pakete und Geldspenden. „Wir sind sehr dankbar für die große Unterstützung, die unsere wichtige Aktion von so vielen Seiten erfährt“, so Hildenbrand.

Den krönenden Abschluss der Sammelaktion im Allgäu stellt einmal mehr das öffentliche Abschiedsevent dar. Dieses findet am Donnerstag, 20. Dezember, ab 18 Uhr auf dem August-Fischer-Platz vor dem Forum Allgäu in Kempten statt. Dann werden die letzten Pakete auf die Weihnachtstrucks aufgeladen und die Fahrer feierlich verabschiedet. Am 26. Dezember machen sich dann mehr als einhundert überwiegend ehrenamtliche Fahrer, Helfer und Johanniter aus ganz Deutschland von Landshut aus in sechs Konvois auf die Reise nach Nord- und Zentral-Rumänien, Bulgarien, Bosnien, Albanien und in die Ukraine. Sie übergeben die gespendeten Pakete dort meist direkt an die notleidenden Kinder und Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung.

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