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Die Weihnachtstrucker sind auf dem Weg!

Fünf Konvois mit 54.901Hilfspaketen starteten nach Osteuropa

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag herrschte in Landshut Ausnahmezustand – allerdings einer der erfreulichen Art. In der Altstadt versammelten sich 45 Sattelschlepper der Johanniter-Weihnachtstrucker. Nach ihrer feierlichen Verabschiedung starteten die ehrenamtlichen Fahrer und Helfer unter dem Jubel von Hunderten Zuschauern in Richtung Albanien, Bosnien und Herzegovina, Rumänien und erstmals in die Ukraine. Dort werden sie im Lauf von fünf Tagen fast 55.000 gespendete Hilfspakete an notleidende Menschen verteilen.

 

Die rund 120 ehrenamtlichen Brummifahrer, Helferinnen und Helfer der Johanniter-Weihnachtstrucker wurden von Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstandes Bayern der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Landshut Oberbürgermeister Alexander Putz in der Altstadt empfangen. Hunderte Besucher hatten es sich nicht nehmen lassen, dem Spektakel beizuwohnen. Die beeindruckende Parade der Sattelschlepper in ihrer weihnachtlichen Mission sorgte bei Jung und Alt für leuchtende Augen. „Zu sehen, wie sich all die Helfer in ihrem Weihnachtsurlaub voller Vorfreude auf den Weg machen, um anderen Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns – das ist wirklich ein Gänsehaut-Moment“, findet Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstandes der Johanniter in Bayern.

 

Nachdem Pfarrer Lorenz von Campenhausen und Weihbischof Berhard Haßlberger den Reisenden einen ökumenischen Segen gespendet hatten, ging die Reise los. Unter lautem Hupen machten sich die Brummis und ihre Begleitfahrzeuge auf den mehrere Tausend Kilometer langen Weg Richtung Albanien, Bosnien-Herzegowina und Nord- und Zentral-Rumänien sowie in die Ukraine. Dort werden die engagierten Helfer mehrere hundert Verteilstellen in Kleinstädten und Dörfern anfahren, darunter Schulen und Waisenheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Kirchengemeinden, Armenküchen oder Romasiedlungen, und die Tausende von Pakete an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung verteilen.

 

„Die Begegnungen geben auch uns sehr viel, denn trotz ihrer teils erschütternden Lebensumstände sind die Menschen unglaublich herzlich. Es ist unbeschreiblich schön zu erleben, wie man das Leben von Familien und Kindern mit ganz einfachen Mitteln ein kleines bisschen besser machen kann,“ erzählt einer der Johanniter-Fahrer am Rande der Verabschiedung in Landshut.

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